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Krisenvorsorge & Versorgung · online
Krisenvorräte: Private Unternehmen zu Reserven wichtiger Güter verpflichten?
Wie bewertest du, dass Österreich in Krisen private Unternehmen zur Vorratshaltung bestimmter Güter verpflichten und dafür entschädigen kann?
Der österreichische Bundesrat stimmte am 22. Oktober 2026 einer Änderung des Versorgungssicherungsgesetzes zu. Sie verlängert den gesetzlichen Rahmen für Krisenvorsorge bis 2035 und ermöglicht öffentliche strategische Vorräte sowie eine verpflichtende Vorratshaltung bestimmter Güter durch private Unternehmen gegen Entschädigung. Die erfasste Güterliste soll unter anderem Hygieneartikel, Platin und Maschinen umfassen. Solche Maßnahmen werden nicht automatisch im Alltag aktiviert: Sie erfordern im Krisenfall Verordnungen und die Zustimmung des Hauptausschusses des Nationalrats mit Zweidrittelmehrheit.
Primärquellen
Österreichisches Parlament: Bundesrat stimmt Regeln zur Versorgungssicherheit zu (22.10.2026)Österreichisches Parlament: Versorgungssicherungsgesetz, Änderung (626 d.B.)Deine Stimme
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