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Solarenergie · online
EEG 2027: Solarstrom vom Hausdach künftig direkt vermarkten?
Soll die Einspeisevergütung für neue kleine Solaranlagen durch verpflichtende Direktvermarktung ersetzt werden?
Die Bundesregierung hat am 10. September 2026 den Entwurf der EEG-Novelle 2027 vorgelegt. Er hält am Ziel fest, bis 2030 einen Anteil von 80 Prozent erneuerbarem Strom zu erreichen, will die Förderung aber stärker an Bezahlbarkeit, Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit ausrichten. Für neue kleine Photovoltaikanlagen auf Gebäuden soll die feste Einspeisevergütung auslaufen und die Direktvermarktung verpflichtend werden. Für Anlagen unter 25 Kilowatt sieht der Entwurf bis Ende 2028 eine deutlich verkürzte und niedrigere Übergangsvergütung vor: drei statt bisher 20 Jahre und 5,2 statt zuletzt rund 8 Cent je Kilowattstunde. Der Bundestag muss noch beraten; es handelt sich um einen Gesetzentwurf, nicht um geltendes Recht. Die Abstimmung wägt einfachere Marktintegration und geringere Förderkosten gegen Planbarkeit und Anreize für private Dachanlagen ab.
Primärquellen
Deutscher Bundestag: Bundesregierung legt EEG-Novelle vor (10.09.2026)Deutscher Bundestag: Gesetzentwurf EEG-Novelle 2027, Drucksache 21/7867Deine Stimme
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